Wir im Jahre 2013

Wir im Jahre 2017

Das Gute an den beiden Bildern, wir sind noch immer eine Familie mit Hunden. Jetzt mit noch einer kleiner Maus zusätzlich.

Wir sind Kai und Katrin Heinisch und freuen uns, dass Sie unsere Seiten gefunden haben. Unser Hobby, wenn man es überhaupt so nennen darf, sind unsere Hunde Awinita und Frick. Wir sind uns bereits jetzt sicher, dass weiterer Zuwachs noch kommt.

 

Alles der Reihe nach.

 

Den Wunsch, einen Hund als Begleiter zu haben, hatte ich schon im Alter von 10 Jahren. Aus diversen Gründen war es jedoch nicht möglich, diesem Wunsch nachzugehen. Knapp 30 Jahre später waren alle Voraussetzungen erfüllt. Ein Haus inkl. Garten stand zur Verfügung, ein guter und sicherer Job und meinem anderen Hobby, dem Rock´n´Roll Tanzen, bin ich nicht mehr nachgegangen.


Das Problem war nur, wir waren zu der Zeit in Argentinien und wussten nicht einmal, welche Rasse es sein sollte. Oben auf der Liste standen Beagle, Schäferhund, Border Collie und Australien Shepherd.


Warum diese Hunde? Nun, alle Hunde sahen gut aus, was bis dahin mein einziges Kriterium für einen Hund war. Bis zur Heimreise nach Deutschland waren es noch ca. 6 Monate. Unser Glück, so habe ich mich ersthaft mit dem Thema Hund und Halter zumindest theoretisch auseinander gesetzt.

 

Alle oben genannten Hunde sind aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in Frage gekommen. Wildtrieb, keine Schafe im Garten und beschützen muss unser Hund auch nix. Also mussten wir umdenken. Was wollen wir eigentlich mit einem Hund machen. Hier gab tolle Dinge, wie Dog Dancing, Frisbee, Agility, Obedience oder Dummyarbeit.

 

So kam für mich nur Agility in Frage, da es auch hier das Einzige war, was ich aus dem Fernsehen kannte. Nicht mein erster Irrtum in Sachen Hund: Denn ich mache weder Agility mit dem Hund noch ist es ein Border Collie oder Beagle geworden.

 

Irgendwie bin ich über die VDH Seiten auf den Nova Scotia Duck Tolling Retriever gestoßen, kurz Toller (Genaue Beschreibung unter Zucht/Tollerbeschreibung). Ein intelligenter und neugieriger  Hund, in richtiger Größe, der alle oben aufgeführten Dinge tun kann und noch vieles mehr.

 

Also ein Toller sollte es werden. Ist ja einfach, dachte ich mir. Rufe ich kurz bei einem Züchter an, bestelle einen Hund und schon kann ich mir diesen abholen. Was soll ich sagen, auch das funktionierte nicht so. Alle guten Züchter wollten doch tatsächlich Hintergrundinformationen von mir haben. Hatten Sie schon einen Hund? Was wollen Sie mit dem Hund machen? Wie wird der Hund gehalten? Wie lange ist der Hund allein im Haus? Und vieles mehr. Dann kam der Tag, an dem ich Carolin Wehrheim kennengelernt habe. Ein großes Glück für mich. Hier konnte ich nochmal eine Menge über die Rasse Toller erfahren. In zahlreichen Mails und Telefonaten aus Argentinien konnte ich sie überzeugen, uns einen Welpen zu überlassen. Geplanter Wurftag Ende Februar 2010, bei geplanter Ankunft in Deutschland am 20 Februar 2010, was ein kleines Problem zu sein schien. Denn vor dem Wurf wollten wir uns noch kennenlernen. Also gelandet in Deutschland am 20zigsten und Anreise von Wolfsburg nach Bodenwöhr am 21zigsten.

 

Als wir ankamen sahen wir die Hunde durch eine Milchglasscheibe und da ich zu früh da war, war Carolin noch nicht zu Hause. Was ich zu meiner Frau genau gesagt habe weiss ich nicht mehr, aber sinngemäß war es, wenn dass die Mutterhündin ist, will ich auf jeden Fall einen Welpen haben. Und auch hier stand fest, es kann nur ein Rüde sein.

 

Carolin und ich haben uns gut verstanden. Choba, die Mama von Awinita, hatte uns sofort ins Herz geschlossen, was eine große Hilfe für uns war. Da es "Liebe auf den ersten Blick" war, habe ich den anderen Züchtern dankend abgesagt, da ich wusste, es konnte nur ein Choba Nachfolger werden. Aus dem Rüden ist eine Hündin geworden. Im Nachgang das Beste was uns passieren konnte.

 

Awinita ist der Grund warum wir gut 1.5 Jahre später einen zweiten Hund haben wollten. Da ich ja eine Hündin hatte ,sollte der zweite Hund auch eine Hündin werden.

 

So kam ich über eine Freundin zu Ute Nagl. Auch hier stand ein Besuch im Vorfeld auf dem Programm und auch die Fragen waren ähnlich. Da ich schon einen Hund hatte und wir uns sympathisch waren, war vereinbart, dass ich eine Hündin bekomme, so es denn mehr werden als 2. Wurden es nicht und aus der von mir gewünschten Hündin ist Frick ein Rüde geworden. Wenn ich im Vorfeld gewußt hätte, dass es Frick werden könnte, hätte ich natürlich gleich einen Rüden haben wollen.

 

Ich liebe beide Hunde und würde für nichts auf der Welt auf einen der Beiden verzichten können. Was kann man aus dieser kleinen Geschichte lernen? Besser noch, was habe ich daraus gelernt?

 

Was man sich auch immer vorstellt, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Eines weiß bzw. hoffe ich, meine Hunde leben glücklich und zufrieden. Ach ja, ich mache weder Agility noch Frisbee, ich lasse meine Hund auf Workingtest in der Dummyarbeit laufen und der kleine Frick wird auch jagdlich geführt.

 

Angetrieben durch die Hunde habe ich meinen Jagdschein im Jahr 2014 gemacht, bin eingetragener Züchter mit einem eigenen Kennel und habe bereits zwei Würfe hinter mir. Was noch alles kommt, kann ich ncht sagen, aber der Hundenachwuchs wird nur in gute Hände gegeben, damit auch diese in eine glückliche Zunkunft sehen können.

 

Vielen Dank für das Vertrauen an die Züchter meiner beiden Hunde Ute Nagl und Carolin Wehrheim.

 

Zusatz:

Wie oben bereits erwähnt ist Zuwachs hinzugekommen.

In 2015 ist Felicia aus dem A- Wurf in meinem Zuchtrecht geblieben, darf aber bei Carolin Wehrheim leben.

In 2016 ist Aberdeen vom B-Wurf bei uns geblieben.

In 2017 ist Elara aus dem C-Wurf in meinem Zuchtrecht geblieben. Gehört aber Veronica und Heiko Sohnekind.

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